{"id":893,"date":"2017-07-30T06:55:00","date_gmt":"2017-07-30T04:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/30\/einspruch-gegen-patent-der-max-planck-gesellschaft-auf-gentechnisch-veraenderte-primaten\/"},"modified":"2017-07-30T06:55:00","modified_gmt":"2017-07-30T04:55:00","slug":"einspruch-gegen-patent-der-max-planck-gesellschaft-auf-gentechnisch-veraenderte-primaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/30\/einspruch-gegen-patent-der-max-planck-gesellschaft-auf-gentechnisch-veraenderte-primaten\/","title":{"rendered":"Einspruch gegen Patent der Max-Planck-Gesellschaft auf gentechnisch ver\u00e4nderte Primaten"},"content":{"rendered":"<p>Testbiotech hat gegen das Patent EP2328918 der Max-Planck-Gesellschaft Einspruch eingelegt. Mit diesem Patent werden gentechnisch ver\u00e4nderte Versuchstiere und sogar Primaten als \u201eErfindung\u201c beansprucht. Testbiotech sieht in diesen Patentanspr\u00fcchen eine inakzeptable \u00dcberschreitung ethischer Grenzen. In einem Brief an den Pr\u00e4sidenten der Max-Planck-Gesellschaft fordert Testbiotech jetzt, dass sich die mit \u00f6ffentlichen Geldern gef\u00f6rderte Forschungseinrichtung auf ihre Vorbildfunktion besinnt und das Patent freiwillig korrigiert.<\/p>\n<p \/>\n<p>\u201eDie Patentierung gentechnisch ver\u00e4nderter Tiere hat zur Folge, dass wirtschaftliche Anreize dazu entstehen, die Anzahl von Tierversuchen zu erh\u00f6hen. In der Regel sind Aktivit\u00e4ten zu erwarten, das patentierte ,Produkt\u2018 auch gewinnbringend zu vermarkten\u201c, sagt Christoph Then f\u00fcr Testbiotech. \u201eSchon seit Jahren steigt insbesondere die Zahl der Tierversuche mit gentechnisch ver\u00e4nderten Tieren stetig an. Ein Grund f\u00fcr diese Entwicklung sind offensichtlich auch kommerzielle Interessen, wie sie inzwischen in Tausenden von Patentanmeldungen zum Ausdruck kommen.\u201c<\/p>\n<p>Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts f\u00fcr biophysikalische Chemie in G\u00f6ttingen hatten 2009 das Patent beim Europ\u00e4ischen Patentamt angemeldet, das 2015 f\u00fcr die Max-Planck-Gesellschaft erteilt wurde. Die von der MPG betreuten Max-Planck-Institute betreiben \u201eGrundlagenforschung im Dienste der Allgemeinheit\u201c. Eine wirtschaftliche Ausbeutung durch Patente auf gentechnisch ver\u00e4nderte Versuchstiere \u2013 genannt werden im Patent sogar Schimpansen \u2013 ist daf\u00fcr aber ganz sicher nicht notwendig. Wie Testbiotech in einem Schreiben an den Pr\u00e4sidenten der Max-Planck-Gesellschaft darlegt, sollte die Forschungseinrichtungen vielmehr darum bem\u00fcht sein, Tierversuche zu reduzieren, und damit auch eine Vorbildfunktion f\u00fcr andere Forschungseinrichtungen einnehmen.<\/p>\n<p>Kontakt: <br \/>Christoph Then, Tel 0151\/54 63 80 40, <a href=\"mailto:info@testbiotech.org\">info@testbiotech.org<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 104<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Testbiotech hat gegen das Patent EP2328918 der Max-Planck-Gesellschaft Einspruch eingelegt. Mit diesem Patent werden gentechnisch ver\u00e4nderte Versuchstiere und sogar Primaten als \u201eErfindung\u201c beansprucht. Testbiotech sieht in diesen Patentanspr\u00fcchen eine inakzeptable \u00dcberschreitung ethischer Grenzen. In einem Brief an den Pr\u00e4sidenten der Max-Planck-Gesellschaft fordert <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/30\/einspruch-gegen-patent-der-max-planck-gesellschaft-auf-gentechnisch-veraenderte-primaten\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/893"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/893\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}