{"id":896,"date":"2017-07-26T16:08:00","date_gmt":"2017-07-26T14:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/26\/herz-aus-3d-drucker-vielversprechende-ersatzmethode-zu-tierversuchen\/"},"modified":"2017-07-26T16:08:00","modified_gmt":"2017-07-26T14:08:00","slug":"herz-aus-3d-drucker-vielversprechende-ersatzmethode-zu-tierversuchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/26\/herz-aus-3d-drucker-vielversprechende-ersatzmethode-zu-tierversuchen\/","title":{"rendered":"Herz kommt aus 3D-Drucker: Vielversprechende Ersatzmethode zu Tierversuchen"},"content":{"rendered":"<p>WissenschaftlerInnen der Harvard Universit\u00e4t ist es gelungen, ein Herz auf einen Chip mittels eines 3D-Druckers aufzubringen, wof\u00fcr sechs verschiedene Tinten, die Sensoren enthalten, entwickelt wurden. Dieses neuartige Verfahren er\u00f6ffnet nun ganz neue M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">WissenschaftlerInnen arbeiten mit Hochdruck daran, menschliche Organe auf Chips nachzubilden, um so verschiedene Tests, etwa die Wirksamkeit und Vertr\u00e4glichkeit von Arzneistoffen, durchzuf\u00fchren. Mittlerweile wurden schon ein Herz, ein Hirn, ein Darm, eine Leber, Niere und Lunge entwickelt, welche mikrophysiologische Systeme (MPS) mit der Struktur und Funktion von verschiedenen Geweben darstellen. Damit werden in Zukunft viele Tierversuche eingespart werden k\u00f6nnen. Auch ist mit aussagekr\u00e4ftigeren, verl\u00e4sslicheren und reproduzierbareren Ergebnissen zu rechnen, zumal die Organ-Chips mit menschlichem Gewebe best\u00fcckt sind und sogar das Potential haben individualisierte, ma\u00dfgeschneiderte Untersuchungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">J\u00fcngst ist es WissenschaftlerInnen der Harvard Universit\u00e4t gelungen, ein Herz auf einen Chip mittels eines 3D-Druckers (= Drucker, der dreidimensional druckt) aufzubringen, wof\u00fcr sechs verschiedene Tinten, die Sensoren enthalten, entwickelt wurden. Dieses neuartige Verfahren er\u00f6ffnet nun ganz neue M\u00f6glichkeiten. Der Herstellungsprozess, der digital abl\u00e4uft, erleichtert die Produktion von Organen. Auch lassen sich leicht \u00c4nderungen durch Programmierungen vornehmen. Durch die in die Gewebestruktur integrierten Sensoren lassen sich zu verschiedenen Forschungsfragen Daten sammeln, wie z.B. die Kontraktionsst\u00e4rke (= Heftigkeit des Zusammenziehens) des Herzgewebes unter bestimmten Einfl\u00fcssen. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist auch, dass Ver\u00e4nderungsprozesse festgehalten werden k\u00f6nnen (z.B. allm\u00e4hliche Ver\u00e4nderungen des Herzgewebes bei kontraktilem Stress).<br \/>Die Forschungsarbeit wurde in \u201eNature Materials\u201c am 24.10.2016 publiziert: Lind, Johan U. et al., Instrumented cardiac microphysiological devices via multimaterial three-dimensional printing.<br \/>(Quelle: Harvard Gazette, October 24, 2016)<\/p>\n<p>Aufrufe: 70<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WissenschaftlerInnen der Harvard Universit\u00e4t ist es gelungen, ein Herz auf einen Chip mittels eines 3D-Druckers aufzubringen, wof\u00fcr sechs verschiedene Tinten, die Sensoren enthalten, entwickelt wurden. Dieses neuartige Verfahren er\u00f6ffnet nun ganz neue M\u00f6glichkeiten. WissenschaftlerInnen arbeiten mit Hochdruck daran, menschliche Organe auf Chips <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2017\/07\/26\/herz-aus-3d-drucker-vielversprechende-ersatzmethode-zu-tierversuchen\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=896"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}