{"id":928,"date":"2015-08-03T09:23:00","date_gmt":"2015-08-03T07:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/03\/kuenstlicher-mini-organismus-statt-tierversuche\/"},"modified":"2015-08-03T09:23:00","modified_gmt":"2015-08-03T07:23:00","slug":"kuenstlicher-mini-organismus-statt-tierversuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/03\/kuenstlicher-mini-organismus-statt-tierversuche\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstlicher Mini-Organismus statt Tierversuche"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" title=\"Multiorgan-Chip in der Gr\u00f6\u00dfe von einer Ein-Euro-M\u00fcnze mit den drei separaten Mikrokreisl\u00e4ufen. (Copyright Fraunhofer IWS)\" src=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/images\/chip.jpg\" border=\"0\" align=\"right\" class=\"caption\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Chip simuliert menschlichen Blutkreislauf<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">ForscherInnen des Dresdener Instituts haben gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Biotechnologie der TU Berlin eine neuartige L\u00f6sung entwickelt, die Tierversuche \u00fcberfl\u00fcssig machen k\u00f6nnte: Einen Multiorgan-Chip, der die komplexen Stoffwechselvorg\u00e4nge im menschlichen K\u00f6rper verbl\u00fcffend genau nachstellt.<\/p>\n<p>\u00bbUnser System ist ein Miniorganismus im Ma\u00dfstab 1:100 000 zum Menschen\u00ab, so Dr. Frank Sonntag vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Werkstoff und Strahltechnik IWS. In dem Chip lassen sich an mehreren Positionen menschliche Zellen aus verschiedenen Organen aufbringen. Die Zellen haben die Forscher aus Blutspenden gewonnen, die f\u00fcr Forschungszwecke zur Verf\u00fcgung stehen. Diese \u00bbMini-Organe\u00ab sind durch winzige Kan\u00e4le miteinander verbunden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00bbDamit simulieren wir den menschlichen Blutkreislauf\u00ab, erkl\u00e4rt Sonntag. Eine Mikropumpe bef\u00f6rdert \u2013 \u00e4hnlich wie das menschliche Herz \u2013 kontinuierlich fl\u00fcssiges Zellkulturmedium durch feine Mikrokan\u00e4le. Den genauen Aufbau des Chips, also die Anzahl der Mini-Organe und die Verbindung mit den Mikrokan\u00e4len, k\u00f6nnen die IWS-Forscher spezifisch an unterschiedliche Fragestellungen und Anwendungen anpassen. Mit dem Chip lassen sich sowohl Wirkstoffe von neuen Medikamenten testen als auch Kosmetika auf ihre Hautvertr\u00e4glichkeit untersuchen.<\/p>\n<p>Um die Wirkung einer Substanz zu testen, best\u00fccken die WissenschaftlerInnen zun\u00e4chst den Chip mit verschiedenen Zellproben. Der zu testende Wirkstoff wird dann \u00fcber das Medium der Zellprobe desjenigen Organs zugef\u00fchrt, an dem der Stoff im menschlichen K\u00f6rper in den Blutkreislauf eintreten w\u00fcrde. Auf dem Chip laufen dann die gleichen Stoffwechselreaktionen wie im menschlichen Organismus ab.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind letztlich sogar aussagekr\u00e4ftiger als Tierexperimente: Denn die Wirkungen auf den K\u00f6rper einer Maus oder Ratte lassen sich nicht eins zu eins auf den Menschen \u00fcbertragen.<br \/>(Quelle: Presseinformation der Fraunhofer Gesellschaft, 02.02.2015.)<\/p>\n<p>Aufrufe: 68<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chip simuliert menschlichen Blutkreislauf ForscherInnen des Dresdener Instituts haben gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Biotechnologie der TU Berlin eine neuartige L\u00f6sung entwickelt, die Tierversuche \u00fcberfl\u00fcssig machen k\u00f6nnte: Einen Multiorgan-Chip, der die komplexen Stoffwechselvorg\u00e4nge im menschlichen K\u00f6rper verbl\u00fcffend genau nachstellt. \u00bbUnser System ist <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2015\/08\/03\/kuenstlicher-mini-organismus-statt-tierversuche\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/928"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/928\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}