{"id":966,"date":"2012-10-22T11:51:00","date_gmt":"2012-10-22T09:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2012\/10\/22\/groritannien-mensch-tier-hybride-erlaubt\/"},"modified":"2012-10-22T11:51:00","modified_gmt":"2012-10-22T09:51:00","slug":"groritannien-mensch-tier-hybride-erlaubt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2012\/10\/22\/groritannien-mensch-tier-hybride-erlaubt\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: Mensch-Tier-Hybride erlaubt"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem es Anfang April britischen Forschern gelungen ist, Embryos zu erzeugen, indem in entkernte Eizellen von K\u00fchen menschliches Erbgut eingebracht wurde, wurde nun dieses heftig umstrittene Verfahren \u2013 die Erzeugung von Hybrid-Embryos (wissenschaftlich exakt von: zytoplasmischen Hybriden) &#8211; vom britischen Unterhaus legalisiert.<\/p>\n<p>Demnach d\u00fcrfen f\u00fcr die medizinische Forschung Mensch-Tier-Hybride erzeugt werden, die jedoch nach zwei Wochen get\u00f6tet werden m\u00fcssen. Au\u00dferdem d\u00fcrfen sie auch nicht in einen Tier- oder Menschenk\u00f6rper eingepflanzt werden.Mit diesem Verfahren sind die Wissenschafter nicht mehr auf menschliche Eizellen angewiesen, deren Verf\u00fcgbarkeit ein Problem darstellt. Die tierischen Eizellen sollen von Schlachttieren stammen.<\/p>\n<p>Die Hybrid-Embryos werden zur Stammzellforschung \u2013 zur Gewinnung von Stammzellen (von denen man sich gro\u00dfe Fortschritte bei der Behandlung von Krankheiten erwartet) \u2013 herangezogen. Offenbar erhofft man sich auch mit dem R\u00fcckgriff auf tierisches Material, damit die gesetzlich \u00e4u\u00dferst streng regulierte, gr\u00f6\u00dften Teils auch gesetzlich verbotene Gewinnung von Stammzellen aus menschlichen Embryonen, (die bei der Zellentnahme get\u00f6tet werden) umgehen zu k\u00f6nnen. Aber auch die Erzeugung der Mensch-Tier-Hybride, die zu 99,9 % noch immer aus menschlichem Genmaterial bestehen, ist ethisch heftig umstritten und in vielen L\u00e4ndern verboten.<br \/>Au\u00dferdem kommt bei ihnen noch die Gefahr der Absto\u00dfung dazu, falls die aus Hybrid-Embryonen gewonnenen Stammzellen bei menschlichen Patienten zum Einsatz kommen sollen. Denn der Hybrid-Embryo besteht eben auch aus tierischem Erbmaterial, da die tierische Eizelle dem Embryo die Zellkraftwerke (Mitochondrien) liefert, die eigenes Erbgut besitzen.<\/p>\n<p>Wegen der heftig umstrittenen Verwendung von menschlichen Embryonen und von Hybrid-Embryonen, stellt sich die Frage, warum die Wissenschafter nicht auf die adulten Stammzellen (z.B. aus der Nabelschnur gewonnen) oder auf die sog. iPS-Zellen (sind umprogrammierte K\u00f6rperzellen, z.B. eine Hautzelle, die in eine Stammzelle &#8220;zur\u00fcckgewandelt&#8221; wird) setzen, deren Gewinnung ethisch unproblematisch ist und wof\u00fcr auch nicht der aus mehrerer Hinsicht problematische Umweg \u00fcber das Tier genommen wird.<br \/>(In \u00d6sterreich ist zwar die Forschung an Embryonen, die Erzeugung von Hybrid-Embryos jedoch nicht ausdr\u00fccklich verboten.)<\/p>\n<p>Aufrufe: 109<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem es Anfang April britischen Forschern gelungen ist, Embryos zu erzeugen, indem in entkernte Eizellen von K\u00fchen menschliches Erbgut eingebracht wurde, wurde nun dieses heftig umstrittene Verfahren \u2013 die Erzeugung von Hybrid-Embryos (wissenschaftlich exakt von: zytoplasmischen Hybriden) &#8211; vom britischen Unterhaus legalisiert. <\/p>\n<p><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2012\/10\/22\/groritannien-mensch-tier-hybride-erlaubt\/\">weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[10,4],"tags":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=966"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/966\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=966"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=966"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=966"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}