{"id":991,"date":"2010-10-06T14:19:00","date_gmt":"2010-10-06T12:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/10\/06\/reach-geht-in-die-letzte-phase\/"},"modified":"2010-10-06T14:19:00","modified_gmt":"2010-10-06T12:19:00","slug":"reach-geht-in-die-letzte-phase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibt\/2010\/10\/06\/reach-geht-in-die-letzte-phase\/","title":{"rendered":"REACH geht in die letzte Phase"},"content":{"rendered":"<p>Mit REACH wird die gesamte Chemikalienregulierung durch die EU neu gestaltet. Die Pr\u00fcfung von Chemikalien ist mit Millionen von Tierversuchen verbunden. Die schrecklichsten Szenarien konnten mit unseren Protesten und Einw\u00e4nden abgewendet werden. Im Herbst 2005 haben EU-Parlament und EU-Ministerrat \u00fcber den Kommissionsentwurf abgestimmt. Das Parlament hat einige wichtige Verbesserungen eingebracht, die teilweise wieder vom Ministerrat herausgenommen wurden.<\/p>\n<p>Am 10.10.2006 wurde REACH im federf\u00fchrenden Umweltausschuss behandelt und es wurden zuvor gestrichene Forderungen (z.B. strengere Regelung beim Inverkehrbringen besonders gef\u00e4hrlicher Stoffe) aus der Ersten Lesung wieder hinein genommen, was auch mit einer Mehrheit (42 Ja-Stimmen von insgesamt 63) angenommen wurde. U.a. forderte der Umweltausschuss auch die F\u00f6rderung von tierversuchsfreien Testmethoden. Bis zur Zweiten Lesung im Plenum am 14. November 2006, wo es durch die EU-ParlamentarierInnen zur Abstimmung kommen wird, verhandeln nun Rat und Parlament \u00fcber das Umweltausschussergebnis. Voraussichtlich am 4. Dezember 2006 wird der EU-Ministerrat abstimmen. Im Jahr 2007 soll REACH in Kraft treten.<\/p>\n<p>Bitte appellieren Sie an die EU-Abgeordneten, sich f\u00fcr eine tierversuchsfreie Chemikalien-Verordnung einzusetzen.<br \/>Anbei ein Musterbrief und die E-Mail-Adressen der \u00f6sterreichschen EU-Abgeordneten (den Brieftext einfach in die einzeln aufgerufenen E-Mails kopieren):<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrter Herr Abgeordneter, <br \/>die 1. Lesung im EU-Parlament hatte ja schon erfreulicherweise einige wesentliche Verbesserungen bei REACH gebracht. Daf\u00fcr danke ich Ihnen. Allerdings wurden diese zum Teil durch den Ministerrat wieder gestrichen. Ich bitte Sie, sich zumindest f\u00fcr eine Wiederherstellung der Position des Parlaments stark zu machen. Fordern Sie bitte bei der 2. Lesung im EU-Parlament insbesondere:<\/p>\n<ul>\n<li>einen <strong>zwingenden Datenaustausch<\/strong>,<\/li>\n<li>eine <strong>unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung<\/strong> der Testvorschl\u00e4ge der Industrie,<\/li>\n<li>eine verst\u00e4rkte F\u00f6rderung und den Einsatz von <strong>tierversuchsfreien Testmethoden<\/strong> und <strong>tierversuchsfreien Teststrategien<\/strong> und besonders wichtig, <\/li>\n<li>dass <strong>Kosmetika von REACH ausgenommen werden<\/strong>. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die v\u00f6llig veraltete Methode des Tierversuchs darf in einer modernen Chemikalienpolitik keinen Platz haben. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Tiere, sondern auch um die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die meisten der in dem Entwurf der EU aufgef\u00fchrten Tierversuche wurden bereits vor Jahrzehnten entwickelt, aber nie auf ihre G\u00fcltigkeit \u00fcberpr\u00fcft. W\u00fcrde man sie heute einer eingehenden Pr\u00fcfung bez\u00fcglich ihrer Zuverl\u00e4ssigkeit und ihrer Relevanz f\u00fcr den Menschen unterziehen, w\u00fcrden sie glatt durchfallen. Eine intelligente, schrittweise Teststrategie mit tierversuchsfreien Methoden sowie die Auswertung bereits vorhandener Daten k\u00f6nnen dagegen alle n\u00f6tigen Informationen \u00fcber die zu testenden Substanzen schnell, zuverl\u00e4ssig und preisg\u00fcnstig liefern. REACH muss im Interesse von Mensch und Tier ganz ohne Tierversuche durchgef\u00fchrt werden. Bitte setzen Sie sich daf\u00fcr ein! <br \/>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:maria.berger@europerg.co.at\">maria.berger@europerg.co.at<\/a><br \/><a href=\"mailto:hboesch@europarl.eu.int\">hboesch@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:hettl@europarl.eu.int\">hettl@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:okaras@europarl.eu.int\">okaras@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:jleichtfried@europarl.eu.int\">jleichtfried@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:eva.lichtenberger@gruene.at\">eva.lichtenberger@gruene.at<\/a><br \/><a href=\"mailto:office@hpmartin.net\">office@hpmartin.net<\/a><br \/><a href=\"mailto:a.moelzer@aon.at\">a.moelzer@aon.at<\/a><br \/><a href=\"mailto:hpirker@europarl.eu.int\">hpirker@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:cprets@europarl.eu.int\">cprets@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:rrack@europarl.eu.int\">rrack@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:kresetarits@europarl.eu.int\">kresetarits@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:pruebig@europarl.eu.int\">pruebig@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:kscheele@europarl.eu.int\">kscheele@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:aschierhuber@europarl.eu.int\">aschierhuber@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:rseeber@europarl.eu.int\">rseeber@europarl.eu.int<\/a><br \/><a href=\"mailto:hannes.swoboda@spoe.at\">hannes.swoboda@spoe.at<\/a><br \/><a href=\"mailto:johannes.voggenhuber@gruene.at\">johannes.voggenhuber@gruene.at<\/a><\/p>\n<\/p>\n<p>Siehe auch unter <a href=\"index.php\/tierversuche\/info\/1029-tierversuche-fhemikalien\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Tierversuche f\u00fcr Chemikalien &#8211; das REACH-Programm<\/a><\/p>\n<p>Aufrufe: 71<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit REACH wird die gesamte Chemikalienregulierung durch die EU neu gestaltet. 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