{"id":578,"date":"2024-08-20T16:57:13","date_gmt":"2024-08-20T14:57:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/?p=578"},"modified":"2024-08-22T12:55:51","modified_gmt":"2024-08-22T10:55:51","slug":"die-ibt-umfrage-zur-nationalratswahl-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/2024\/08\/20\/die-ibt-umfrage-zur-nationalratswahl-2024\/","title":{"rendered":"Die IBT-Umfrage zur Nationalratswahl 2024"},"content":{"rendered":"<p><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nZur bevorstehenden Nationalratswahl im September 2024 haben wir an alle antretenden Parteien und Gruppierungen einen Fragenkatalog zu unseren Themen TIERSCHUTZ und TIERRECHT gerichtet.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSomit haben wir mittels Emailnachricht am 31.7.2024 an<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>\u00d6VP, SP\u00d6, FP\u00d6, Gr\u00fcne, NEOS und Liste Petrovic, Bierpartei, KP\u00d6, Die Gelben, Der Wandel, Liste GAZA, MFG<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nunsere Fragen gesendet. Um die Beantwortung der Fragen haben wir bis 8.8.2024 &#8211; sp\u00e4testens 12.8.2024 ersucht.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie Stellungnahmen finden Sie hier von allen Teilnehmern in voller L\u00e4nge, in der Reihenfolge in der die Antworten bei uns eingegangen sind.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>Unsere Fragen:<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Sind Tierschutz und Tierrecht f\u00fcr Sie Themenbereiche, f\u00fcr die Sie in Ihrer zuk\u00fcnftigen politischen T\u00e4tigkeit aktiv und nachhaltig eintreten werden?<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<li>Erl\u00e4utern Sie bitte, wie Sie Schnittpunkte wie JAGD, FLEISCHINDUSTRIE, UMWELTSCHUTZ, TIERVERSUCHE und TIERTRANSPORTE aus Sicht von Tierschutz und Tierrecht in den Gegens\u00e4tzen zu LANDWIRTSCHAFT, INDUSTRIE, WISSENSCHAFT und WIRTSCHAFT-GENERELL sehen und welche Standpunkte bzw. Kompromisse oder Synergien sie hier vertreten oder erkennen.<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<li>W\u00fcrden Sie dem Tierschutz und Tierrecht in den politischen Gremien wieder mehr Platz und mehr finanzielles Budget einr\u00e4umen sofern Sie nach der Wahl in entsprechender politischer Verantwortung sind?<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<li>Welchen politischen Stellenwert hat Tierschutz und Tierrecht in einer Skala von 1 &#8211; 10 (10 = h\u00f6chster Wert) f\u00fcr Sie? Bewerten Sie hier bitte m\u00f6glichst objektiv &#8211; auch in Hinsicht auf alle Ihre politischen Agenden.<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<li>Welche politischen Agenden reihen Sie in der Wichtigkeit VOR den Tierschutz und die Tierrechte?<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<li>Bitte f\u00fchren Sie ein Statement oder eine Erkl\u00e4rung an, warum Tiersch\u00fctzer und Tierrechtsvertreter Sie bei der Wahl aus Sicht dieser Themen w\u00e4hlen sollen.<br \/>\n&nbsp;\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>Eingegangene Stellungnahmen:<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Bierpartei<\/h3>\n<p>Von der <strong>Bierpartei<\/strong> erreichte uns eine generelle Stellungnahme &#8211; wie folgt:<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<em>Sehr geehrte Damen und Herren,<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nvielen lieben Dank f\u00fcr Ihr Interesse an der Bierpartei und Ihre Anfrage.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWie Sie sich vielleicht vorstellen k\u00f6nnen, erreichen uns derzeit sehr viele Anfragen und auch eine Vielzahl von Frageb\u00f6gen. Leider ist es daher nicht m\u00f6glich alle Fragen zu beantworten.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nGerne verweise ich Sie auf umfangreiche Frageb\u00f6gen, die wir bereits ausgef\u00fcllt haben und die vermutlich demn\u00e4chst online zu finden sein werden:<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nu. a. 4 Pfoten, Verein gegen Tierfabriken, sowie weitere Frageb\u00f6gen mit gemischten Themen (\u00d6GB, Wahlkompass,\u2026)<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nIch hoffe, Sie finden auf diesen Plattformen ein paar Antworten auf Ihre Fragen. Leider kann ich zu deren Ver\u00f6ffentlichungsterminen keine Auskunft geben.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWir freuen uns, wenn wir in Kontakt bleiben.<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>NEOS<\/h3>\n<p>Keine Stellungnahmen, lediglich eine automatische Email-Nachricht zum Eingang unserer Anfrage.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00d6VP<\/h3>\n<p>Keine Stellungnahmen, keine Antwort.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste GAZA<\/h3>\n<p>Keine Stellungnahmen, keine Antwort.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 1.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Ja, ganz sicher, so wie auch bisher bereits. Tierschutz und Tierrechte sind uns ein sehr wichtiges Anliegen. Tiere sind f\u00fchlende Lebewesen, so m\u00fcssen wir sie auch behandeln. Leider liegt immer noch vieles im Argen \u2013 Haus- und Nutztiere leiden unter Qualzucht, in der industriellen Massentierhaltung leben Tiere immer noch \u00fcber ihren Exkrementen auf Betonspaltenb\u00f6den und kommen nie an die frische Luft. Wir haben in den letzten Jahren zahlreiche wichtige Verbesserungen erreicht, etwa das Ende der unstrukturierten Vollspaltenb\u00f6den in der Schweinehaltung, verpflichtende Sachkundenachweise f\u00fcr Hundehalter:innen, eine wissenschaftliche Kommission f\u00fcr den Vollzug des Qualzuchtverbots oder die Einschr\u00e4nkung von Langstreckentransporten von Jungtieren. Diesen intensiven Einsatz f\u00fcr Tierrechte und Tierschutz werden wir selbstverst\u00e4ndlich fortsetzen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>Ja, auf jeden Fall.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>JA, f\u00fcr uns z\u00e4hlt das Wohl von Mensch, Tier und Planet mehr als Profit. Deswegen nennen wir uns auch Partei f\u00fcr Mensch, Tier und Planet. So klar und sogar im Namen hat das sonst niemand in \u00d6sterreich und das dr\u00fcckt auch den Stellenwert des Tierschutzes bei uns sehr klar aus.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>Ja!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>JA, mit aller Kraft!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>Die SP\u00d6 setzt sich intensiv f\u00fcr die Themen Tierschutz und Tierrechte ein. So wurde als eines der zentralen Themen der SP\u00d6 in dieser Legislaturperiode, der Fokus auf die Nutztiere gerichtet, insbesonders auf das Leid und die Qualen, die Nutztiere auf Vollspaltenb\u00f6den erdulden m\u00fcssen. Die SP\u00d6 setzt sich f\u00fcr ein rasches Verbot dieser qualvollen Haltung ein und daf\u00fcr, dass innerhalb der Agrarf\u00f6rdermittel eine Umschichtung f\u00fcr Investitionen passieren muss. Entsprechende Tierwohl-St\u00e4lle sollen innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre umgesetzt werden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>Ja! Tierschutz und Arterhaltung ist unsere h\u00f6chste Pr\u00e4misse. Bzgl. Forschung, da ich Mediziner bin, wei\u00df ich um die Forschung des Gehirns an Ratten und Schnecken. Da w\u00fcrde ich die Grenze ziehen, da der Mensch vor geht. Es braucht aber eine konkrete Ethikkommission wie beim Menschen, die klinische Tierversuche \u00fcberpr\u00fcft.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>Ja, genau daher haben wir von Beginn an ein ausf\u00fchrliches Programm erarbeitet. Vor allem sind uns folgende Bereiche im Tierschutz wichtig.<br \/>\n1. \u00c4nderung der juristischen Bewertung der Tiere.<br \/>\n2. Das Bewusstsein der Gesellschaft hinsichtlich des Tierschutzes muss schon in fr\u00fchem Alter Bestandteil der schulischen Bildung sein.<br \/>\n3. Die Landwirtschaft sollte tiergerecht aufgestellt sein. Die Haltungsformen die Grundbed\u00fcrfnisse der Tiere sicherstellen.<br \/>\n4. Qualzuchten: Z\u00fcchterische Ausw\u00fcchse, die f\u00fcr die Tiere ein Leben voller Qual bedeuten, sollte beendet werden. Das gilt f\u00fcr Heimtiere UND Nutztiere.<br \/>\n5. Tiertransporte sollten soweit als m\u00f6glich minimiert werden, eine H\u00f6chstdauer festgelegt werden. F\u00f6rderung mobiler Schlachth\u00f6fe sowie Hausschlachtungen.<br \/>\n6. Schmerzhafte Eingriffe wie Amputationen sowie das T\u00f6ten von m\u00e4nnlichen K\u00fcken beenden.<br \/>\n7. Artgerechte F\u00fctterung mit gentechnikfreien und \u00f6kologisch nachhaltig produzierten Futtermitteln.<br \/>\n8. Mehr Transparenz f\u00fcr Konsumenten und Konsumentinnen. Kennzeichnungspflicht \u00fcber die Herkunft und Tierwohlkategorie.<br \/>\n9. Neuregelung des Katzenschutzes f\u00fcr Streunerproblematik.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 2.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Wir setzen uns in allen Bereichen f\u00fcr Tierschutz und Tierrechte ein. Das bedeutet u.a. eine Ablehnung der industriellen Massentierhaltung. Unser hoher Fleischkonsum schadet den Tieren, der Umwelt und unserer eigenen Gesundheit. Daher wollen wir eine umfassende \u00d6kologisierung der Landwirtschaft, die eine starke Reduktion der Tierzahlen und artgerechte Haltungsstandards mit Stroh und Auslauf f\u00fcr alle Tiere mit sich bringt. Daher haben wir zus\u00e4tzlich zu den Verbesserungen im Bereich der Tierhaltung und -transporte auch f\u00fcr Anreize f\u00fcr eine pflanzlichere Ern\u00e4hrung gesorgt &#8211; z.B. mit einem Klimateller im \u00f6ffentlichen Bereich oder den erneuerten Ern\u00e4hrungsempfehlungen. Im Bereich Tierversuche setzen wir uns f\u00fcr die st\u00e4rkere Forschung an und Anwendung von Alternativen ein. Daf\u00fcr haben wir in der Vergangenheit bereits das Budget erh\u00f6ht (siehe n\u00e4chste Frage). Grunds\u00e4tzlich beziehen wir in allen Politikbereichen die laufenden wissenschaftlichen Erkenntnisse ein und suchen jeweils nach L\u00f6sungen, die m\u00f6glichst positive Auswirkungen auf mehrere wichtige Politikbereiche haben.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>In diesen Bereichen wird nur aus Profitinteresse auf tierschonende Alternativen verzichtet. Zum Beispiel: Es gibt mittlerweile gute Alternativen zu Tierversuchen. Hierbei ist es sogar m\u00f6glich, Medikamente direkt auf die Wirksamkeit und Vertr\u00e4glichkeit von Individuen zu testen. W\u00fcrde man diese neuen Technologien einsetzen, w\u00e4re das einerseits positiv f\u00fcr die Tiere, andererseits erlaubt es aber auch eine effektivere Forschung, da Ergebnisse von Versuchen an Tieren ohnehin nur eingeschr\u00e4nkt auf den Menschen \u00fcbertragbar sind.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>Nehmen wir das Beispiel der Fleischindustrie. Die Existenz von Tierfabriken schadet Mensch, Tier und Planet. Wir alle kennen die Bilder. Diese Unternehmen gehen abscheulichst mit Tieren um. Sie besch\u00e4ftigen Menschen oft zu einem Hungerlohn und unter unw\u00fcrdigen Bedingungen. Und mit dem massiven Einsatz von Chemie und Antibiotika sind sie sowohl eine gesundheitliche Gefahrenquelle, als auch eine Quelle von Wasserverschwendung und Treibhausgasen, was wiederum unsere Umwelt belastet.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWarum das heute noch immer als \u201enormal\u201c betrachtet wird? Weil man genau mit solchen Fabriken sehr gute Profite machen kann. Und genau das muss aufh\u00f6ren.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>Allen voran muss man festhalten, dass der Tierschutz und die von ihnen genannten Punkte keinen Widerspruch bilden. Wie Sie es in Ihrer Frage bereits schreiben, hat der Tierschutz eine Schnittmenge zu zahlreichen verschiedenen Themenbereichen und findet dort auch immer seine Ber\u00fccksichtigung. \u00d6sterreich hat sehr hohe Tierschutz-Standards, deren Einhaltung auch streng \u00fcberpr\u00fcft wird. Die Einhaltung, der Ausbau aber auch Probleme und Missst\u00e4nde m\u00fcssen ohne Scheu aber auch angesprochen werden \u2013 sei es nun das bet\u00e4ubungslose Sch\u00e4chten von Tieren, die mafi\u00f6sen Zust\u00e4nde beim Handel mit Welpen aus dem Kofferraum oder eben auch die wenigen schwarzen Schafe in Sachen Tierhaltung.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nGerade die hohen Anspr\u00fcche bilden auch einen klaren Vorteil f\u00fcr unser Land. In der Landwirtschaft zum Beispiel gibt es einen gelungenen Ausgleich zwischen Tierwohl und wirtschaftlichen Nutzen. Genau daraus resultiert eine enorm hohe Qualit\u00e4t der heimischen Lebensmittel. Somit profitieret ein jeder entlang der Kette davon \u2013 Mensch und Tier. Gerade hier zeigt sich auch die Wichtigkeit, Synergieeffekte zu nutzen und immer im Ausgleich zwischen Tierwohl, Tierschutz und den Bed\u00fcrfnissen der Tierhalter zu agieren, denn nur so wird es auch immer Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Tiere (sei es nun Nutztier oder Heimtier) in der Bev\u00f6lkerung geben.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>Tierschutz ist seit 2013 als Staatszielbestimmung verfassungsrechtlich verankert, sollte daher bei jeder Auslegung von Materien-Gesetzen ber\u00fccksichtigt werden.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ris.bka.gv.at\/Dokumente\/BgblAuth\/BGBLA_2013_I_111\/BGBLA_2013_I_111.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ris.bka.gv.at\/Dokumente\/BgblAuth\/BGBLA_2013_I_111\/BGBLA_2013_I_111.html<\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas geschieht derzeit nicht.<br \/>\nDa ohne Tierschutz wesentliche gesamtwirtschaftliche Ziele (Ressourcenschonung, Umweltschutz, Sparsamkeit) nicht erreichbar sind, m\u00fcssen die Zusammenh\u00e4nge immer, immer wieder deutlich gemacht und Konsequenzen beantragt werden.<br \/>\nRiesige Transportstr\u00f6me, Import von Futtermitteln aus \u00e4rmeren L\u00e4ndern, grausame Haltungsmethoden. \u00dcberangebot an tierischen Lebensmitteln, Tiere als \u201eAbfallprodukte\u201c und verlogene Werbung \u2013 all das schadet nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen und dem Planeten Erde,<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>Die SP\u00d6 hat als Oppositionspartei wiederholt und intensiv darauf gepocht, dass es im Bereich der Tiertransporte unter anderem Mindeststrafen bei Verst\u00f6\u00dfen gegen das Tiertransportrecht \u00fcber alle Kategorien hinweg geben muss, es viel mehr Kontrollen auf der Stra\u00dfe braucht, Masttiertransporte h\u00f6chstens \u00fcber eine Mitgliedsstaatsgrenze und jedenfalls zum n\u00e4chstgelegenen Schlachthof gef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Es ist wichtig zu betonen, dass \u00d6VP-Bauernbund-Funktion\u00e4re regelm\u00e4\u00dfig ihre Verantwortung auf Konsument*innen abschieben, statt selbst den Weg frei zu machen f\u00fcr ein Tierschutzgesetz, das Haltungsbedingungen f\u00fcr Nutztiere vorgibt, die dem gesellschaftlichen Anspruch gem\u00e4\u00df sind \u2013 inklusive den Einsatz der Agrarf\u00f6rdermittel f\u00fcr diesen wichtigen Wandel gegen Nutztierqualen. Es braucht Nutztierhaltung, die der Fl\u00e4che des landwirtschaftlichen Betriebs entspricht. Dies ist wichtig f\u00fcr Tierwohl und Umweltschutz.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie SP\u00d6 hat gegen die letzte Novelle des Tierschutzgesetzes gestimmt, da damit Nutztiere vom Qualzuchtverbot ausgenommen werden. Wir sehen, dass die letzten f\u00fcnf Jahre verlorene Jahre f\u00fcr mehr Tierschutz und Tierwohl waren und das Leid der Tiere bei Tiertransporten und in den St\u00e4llen verst\u00e4rkt, statt beendet wurden. Das zeigen auch die wiederholten Tierskandale, die durch den unerm\u00fcdlichen Einsatz von Tierschutz-NGOs aufgedeckt werden. Es braucht mehr Ma\u00dfnahmen, damit \u00d6sterreich ein Tierwohlmusterland wird. Das ist auch eine Chance f\u00fcr die \u00f6sterreichische Landwirtschaft.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nUm \u00d6sterreich zu einem Tierwohlmusterland zu entwickeln, ist das Thema Tierhaltungskennzeichnung zentral. Die Art der Tierhaltung am Produkt zu kennzeichnen, bedeutet, dass jene B\u00e4uer*innen, die h\u00f6here Standards erf\u00fcllen, ihre Arbeit und ihre Produkte besser darstellen k\u00f6nnen. Konsument*innen erhalten dadurch eine transparente Darstellung am jeweiligen tierischen Produkt, um eine echte Kaufentscheidung treffen zu k\u00f6nnen. Dabei ist entscheidend, dass eine h\u00f6here Stufe einer tats\u00e4chlich besseren Haltung entspricht und sich nicht nur Minimalverbesserungen dahinter verbergen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>Ich bin aktiver J\u00e4ger und Heger! Jagdgesellschaft Natternbach ist eine \u00f6kologische Jagd. Tiertransporte sind f\u00fcr uns einzustellen.  Abhofverkauf und Abhofschlachtung. Ich komme vom Bauern, kann mich an Saustecher noch erinnern. Das geh\u00f6rt wieder her, per Gesetz. d.h. keine Tiertransporte; auch Transit per Gesetz verbieten. Das geht.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>Das derzeitige \u00f6sterreichische Tierschutzgesetz, das sicher eines der besten in Europa ist, bietet den Tieren zwar objektiven Schutz aber keine subjektive Rechtsposition. Es werden durch das geltende Tierschutzgesetz f\u00fcr alle Tiere zwar das Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit und Integrit\u00e4t (\u00a75 TschG. Verbot von Tierqu\u00e4lerei, \u00a76 TschG. Verbot von T\u00f6tung und \u00a77 TschG. Verbot von Eingriffen), das Recht auf Versorgung (\u00a717 TschG. F\u00fcttern und Tr\u00e4nken) sowie auf Bewegungsfreiheit (\u00a716 TSCHG. Bewegungsfreiheit) sichergestellt, die Realit\u00e4t in der Praxis sieht aber h\u00e4ufig anders aus. In vielen F\u00e4llen zeigen sich die geltenden Gesetze als \u201ezahnlos\u201c.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nBeispielsweise wird das Verbot der T\u00f6tung von gesunden Tieren von einigen Tier\u00e4rzten in \u00d6sterreich regelm\u00e4\u00dfig umgangen. Auch Animal Hoarding ist ein Thema, das mehr ins \u00f6ffentliche Interesse ger\u00fcckt werden sollte. Gemeldeten Verst\u00f6\u00dfen werden seitens der Amtstier\u00e4rzte oft zu wenig oder gar nicht nachgegangen. Die Justitiabilit\u00e4t d.h. die Durchsetzung durch die Beh\u00f6rden m\u00fcsste nachhaltiger erfolgen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAuch Probleme, die sich in der Nutztierhaltung ergeben, wie beispielsweise das Auftreten massiver Verhaltensst\u00f6rungen wie Federpicken, Kannibalismus bei Hennen, Stangenbei\u00dfen und Apathie bei Schweinen sowie die Frage, ob die Haltung bestimmter Tierarten (wie Delphinen, Menschenaffen oder Elefanten) in Zoos artgerecht ist, sollten weitere Diskussionsthemen sein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich sollte beim Umgang mit Tieren gekl\u00e4rt werden: Wo stehen wir juristisch?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nABGB \u00a7 285a: Tiere sind keine Sachen; sie werden durch besondere Gesetze gesch\u00fctzt. Die f\u00fcr Sachen geltenden Vorschriften sind auf Tiere nur insoweit anzuwenden, als keine abweichenden Regelungen bestehen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas hei\u00dft: Tiere sind juristisch weiterhin als Sachen zu behandeln solange keine anderen Regeln gelten. Tiere sind demnach Rechtsobjekte wie beispielsweise Gebrauchtwagen. Eine \u201eSachbesch\u00e4digung\u201c wird logischerweise auch mit geringf\u00fcgigeren Strafen geahndet als Vergehen gegen Personen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nUm hier ein Umdenken zu bewirken sollte die bestehende juristische Bewertung der Tiere verbessert werden. Dazu m\u00fcssten den Tieren Eigenrechte zugestanden werden. Eigenrechte sind Instrumente zur Durchsetzung eigener Interessen. Um diese Eigenrechte tats\u00e4chlich auch durchsetzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten Tiere gesetzlich zusammen mit Nat\u00fcrlichen Personen und Juristischen Personen in einer Gruppe zusammengefasst werden. Das hei\u00dft: Tiere werden aus der Gruppe der Gegenst\u00e4nde herausgenommen und den Personen zugeordnet. Bei den Personen g\u00e4be es damit drei Gruppen: Die Nat\u00fcrlichen Personen, die Juristischen Personen (beispielsweise GmbH) und eine dritte Gruppe, die Tierlichen Personen. (1.) F\u00fcr die Durchsetzung der Rechte der Tiere w\u00e4ren Tierschutzorganisationen zust\u00e4ndig. Das w\u00e4re ein erster Schritt, um die jetzige juristische Position der Tiere aufzuwerten. (2.) Hier stellen sich nat\u00fcrlich viele Fragen wie: Welche Tiere bekommen diesen Status? Nur Wirbeltiere? Wie schaut das bei den Nutztieren aus? Sollten nicht auch Nutztiere diesen Status erhalten? Fragen, die gesondert diskutiert werden m\u00fcssen. Lt. Jeremy Bentham, Gr\u00fcnder der reformierenden utilitaristischen Philosophie geht es nicht um die Frage, k\u00f6nnen Tiere denken oder sprechen wie Menschen, sondern: K\u00f6nnen sie leiden? Die F\u00e4higkeit unter Schmerzen, Einsamkeit etc. zu leiden ist f\u00fcr Bentham das wichtigste Kriterium um Tieren das Recht auf gleiche Ber\u00fccksichtigung zu erlangen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nF\u00fcr Heimtiere und Haustiere d\u00fcrfte diese Beurteilung und die damit verbundenen Ver\u00e4nderungen durchf\u00fchrbar sein. In der Nutztierhaltung sieht das anders aus. Um eine Verbesserung der heutigen Situation der Massentierhaltung zu erwirken, w\u00e4ren grundlegende \u00c4nderungen, nicht nur im Tierschutzrecht notwendig. Um eine rentable Nutztierhaltung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen stattfinden. Besonders die grunds\u00e4tzliche Einstellung zum \u201eBilligfleisch\u201c , die Hinterfragung der Fleischimporte generell u.v.a. mehr sollten Grundlagen weiterer Diskussionen sein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nZiel sollte sein; Die regionale Produktion von Fleisch und Fleischerzeugnissen sollte vorrangig gef\u00f6rdert werden. Fleischproduzierende Betriebe sollten unabh\u00e4ngig von EU-Subventionen \u00fcberlebensf\u00e4hig sein, und vermehrt auf dem regionalen Markt ihre Produkte verkaufen k\u00f6nnen. Solange die Verbraucher im Supermarkt Fleisch, Milch, Eier und Butter zu Billigstpreisen erwerben k\u00f6nnen, wird der Bauer nicht glauben, dass mehr Tierschutz in seinem Betrieb dem Kunden mehr Geld wert ist.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nZwei der wichtigsten Themen des Tierschutzes sind demnach<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n     1.) Dem Tier als Individuum und als Subjekt eine Stimme und damit einen Rechtanspruch auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit zu geben und<br \/>\n     2.) Das Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung- und das sollte schon im Kindergarten beginnen- f\u00fcr das Tierwohl zu sch\u00e4rfen. Damit die Sichtweise \u00fcber die T\u00f6tung eines Tieres, egal welchem, das aus menschlicher Gedankenlosigkeit und Verrohung erfolgt, schon fr\u00fchzeitig bei den Kindern ins richtige Licht ger\u00fcckt wird.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 3.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Ja. Wir haben auch in der letzten Periode bewiesen, dass wir Tierschutz und Tierrechte ernst nehmen. So haben wir bereits im Jahr 2020 das j\u00e4hrliche Budget f\u00fcr die Forschung an Alternativen zu Tierversuchen verdoppelt, dem 3R-Zentrum eine j\u00e4hrliche Finanzierung gesichert, und einen Staatspreis f\u00fcr hervorragende wissenschaftliche Arbeiten im Sinne des 3R-Prinzips geschaffen. Als in Zeiten der Pandemie die Tierheime stark belastet waren, haben wir f\u00fcr verst\u00e4rkte finanzielle Unterst\u00fctzung gesorgt. Im letzten Jahr haben wir eine wissenschaftliche Kommission eingerichtet, die den Vollzug des Qualzuchtverbots in Zukunft unterst\u00fctzen wird. Diese Arbeit wird in den n\u00e4chsten Jahren entsprechend Budget ben\u00f6tigen. Und auch in den Agrarf\u00f6rderungen wurden die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr artgerechte Tierhaltung entsprechend gest\u00e4rkt, z.B. im Bereich der Schweinehaltung mit erstmaliger F\u00f6rderung von Freilandhaltung oder von Haltung ausschlie\u00dflich unkupierter Schweine.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nViele weitere Schritte sind noch notwendig, um allen Tieren ein Leben ohne vom Menschen verursachtes Leiden zu gew\u00e4hrleisten. Wir werden weiter auf allen Ebenen daf\u00fcr k\u00e4mpfen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>Die KP\u00d6 wird als Oppositionspartei Druck auf die regierenden Parteien aus\u00fcben, ihre Wahlversprechen im Bereich Tierschutz auch tats\u00e4chlich umzusetzen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>JA, weil wir davon \u00fcberzeugt sind, dass in vielen wesentlichen Lebensbereichen das Wohl von Mensch, Tier und Planet gemeinsam gedacht und verbessert werden muss.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend meiner parlamentarischen Arbeit konnte ich feststellen, dass Tierschutz eigentlich in fast jedem Gremium, in dem ich t\u00e4tig bin, seinen Niederschlag findet und stehts ber\u00fccksichtigt wird. Dies d\u00fcrfte vor allem daran liegen, dass Tierschutz und Tierwohl tief im Denken der \u00d6sterreicher verankert ist.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nNat\u00fcrlich ist es f\u00fcr uns w\u00fcnschenswert, vern\u00fcnftige Projekte, die das Tierwohl und den Tierschutz noch mehr erh\u00f6hen, auch finanziell noch mehr zu fokussieren. Denn diese Projekte haben oft einen enormen Synergieeffekt \u2013 zum Beispiel in der Landwirtschaft, wo sich der Mehrwert vom Bauern bis hin zum Endkunden ergibt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>JA,<br \/>\naber auch ohne Regierungsbeteiligung gibt es Mittel und Wege, dem Tierleid und der Verschwendung entgegen zu treten (Rechnungshof, Untersuchungsaussch\u00fcsse etc.)<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>JA<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>Ja, ich bin Hundebesitzer. Viele Menschen haben Hunde und Katzen und sonstige Haustiere! Die brauchen eine Vertretung, am besten einen Nationalrat wie damals Philippa Strache.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>JA<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 4.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Tierschutz und Tierrechte haben f\u00fcr uns einen sehr hohen Stellenwert. Eine Festlegung mit einer einfachen Zahl birgt jedoch immer die Gefahr von Missverst\u00e4ndnissen, weshalb wir davon absehen werden. In den konkreten politischen Entscheidungen gilt es immer, die Auswirkungen auf mehrere verschiedene Politikfelder zu betrachten. Unser Ziel ist hierbei, m\u00f6glichst synergiereiche L\u00f6sungen zu finden, die positive Auswirkungen auf Tierschutz UND auf andere Politikfelder haben, anstatt entweder-oder-Entscheidungen zu treffen und ein politisches Ziel gegen ein anderes aufzuwiegen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>7 von 10<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>8<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>Als Tierschutzsprecher der FP\u00d6 hat sie in meiner t\u00e4glichen parlamentarischen und au\u00dferparlamentarischen T\u00e4tigkeit den Wert 10!!!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>10<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>7<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>10<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>8<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 5.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Wir Gr\u00fcnen handeln stets so, dass die Ergebnisse unserer Politik unter den gegebenen Bedingungen das Leben und die Zukunft der Menschen m\u00f6glichst weitgehend verbessert und absichert. Das Verh\u00e4ltnis der Gesellschaft mit der Umwelt und daher auch mit allen Mitlebewesen ist eine Voraussetzung jeder guten und sicheren Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten. Die Frage nach einer Rangordnung der Themen ist insofern nicht zu beantworten, als wir jede Gelegenheit nutzen, um sowohl die Situation von Menschen als auch jene von nichtmenschlichen Lebewesen m\u00f6glichst weitgehend zu verbessern.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>Die KP\u00d6 ist bekannt f\u00fcr ihren starken Einsatz f\u00fcr leistbares Wohnen, Soziales und den Frieden. Doch ist uns auch der Tierschutz ein gro\u00dfes Anliegen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>Menschenrechte und das Gute Leben f\u00fcr Alle, wobei das eine das andere nicht ausschlie\u00dft.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>Als Tierschutzsprecher gibt es hier eine klare Priorisierung auf Tierschutz, deshalb gibt es hier kein \u00dcBERHOLEN durch andere sachpolitische Bereiche.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>In einem \u00f6kologischen Kontext h\u00e4ngen alle Themen zusammen. Ohne Tierschutz werden \u00f6kologische Ziele (Green Deal) nicht erreichbar sein und ohne Moral in der Politik, ohne Aufwertung von Lebewesen, werden auch Aggressionen, Feindseligkeiten und Gewalt unter Menschen und der Natur gegen\u00fcber nicht verschwinden. Tierschutzorganisationen sollen daher in die staatlichen Entscheidungsprozesse eingebunden werden und f\u00fcr Tierrechte eintreten k\u00f6nnen \u2013 so wie Vertreterinnen f\u00fcr Menschen, die sich nicht selbst vertreten k\u00f6nnen, handeln.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>F\u00fcr die SP\u00d6 sind Ma\u00dfnahmen gegen die Teuerung und f\u00fcr ein leistbares Leben wichtige Themen. Die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise verbunden mit der Vernachl\u00e4ssigung von Agrarf\u00f6rdermittel-Investitionen der GAP in Verbesserungen der Haltungsbedingungen der St\u00e4lle und die nicht stattgefundene Standardverbesserung f\u00fcr Nutztiere in Tierschutzgesetz und Tiertransportgesetzgebung durch die schwarz-gr\u00fcne Regierung haben dazu gef\u00fchrt, dass viele Menschen in \u00d6sterreich keine freie Wahl haben, zu welchem Produkt sie greifen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>Keine Stellungnahme.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>Menschen | Freiheit | Grundrechte. MFG \u2013 \u00d6sterreich unterst\u00fctzt den Wunsch der stimmberechtigten Bev\u00f6lkerung zur unmittelbaren Teilhabe an politischen Sachfragen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie politische und rechtliche Bildung der Bev\u00f6lkerung ist eine der wesentlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine funktionierende Demokratie, die dem rechtsstaatlichen Prinzip folgt. Eine solches Angebot soll daher Teil des Rechtes auf Bildung in den Schulen und sonstigen Institutionen werden.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDas Prinzip der direkten Demokratie muss ausgebaut und Bestandteil im Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung werden. An der direkten Demokratie teilzunehmen, darf vom Einzelnen nicht nur als Recht verstanden werden, sondern auch als Pflicht zur F\u00f6rderung des Gemeinwohls.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu Frage 6.)<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne<\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcnen sind seit jeher stark f\u00fcr Tierschutz und Tierrechte eingetreten. Im Zuge dessen ist uns auch der regelm\u00e4\u00dfige Austausch mit Tierschutzorganisationen zu Anliegen im Tierschutz sehr wichtig. Wir haben unseren Einsatz f\u00fcr die Tiere in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. So haben wir in unserer Regierungsperiode die umfassendsten Novellen von Tierschutzgesetz und Tiertransportgesetz im Sinne der Tiere seit dem Bestehen dieser Gesetze (d.h. seit 15-20 Jahren) verhandelt. Zus\u00e4tzlich zu den bereits genannten Verbesserungen f\u00fcr die Tiere selbst in den Bereichen Haltung, Transport und Zucht, haben wir auch die Stimme f\u00fcr die Tiere gest\u00e4rkt: Tierschutzombudspersonen haben nun auch Parteistellung in Verfahren nach dem Tiertransportrecht und Spenden an Tierschutzorganisationen sind steuerlich absetzbar.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWir werden uns auch in Zukunft intensiv f\u00fcr die Rechte der Tiere einsetzen. Wir fordern u.a. artgerechte Bedingungen f\u00fcr alle Tiere \u2013 mit Stroh und Auslauf in der Landwirtschaft, das Verbandsklagerecht f\u00fcr Tierschutzorganisationen als starke Rechtsvertretung f\u00fcr die Tiere und die systematische Reduktion von Tierversuchen. In all diesen Fragen werden wir verl\u00e4ssliche Partner der Tiere und der Tierschutzorganisationen sein.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>KP\u00d6<\/h3>\n<p>F\u00fcr die KP\u00d6 sind Mensch und Tier wichtiger als Profite. Das hei\u00dft: Tierschutz kommt bei uns immer vor den wirtschaftlichen Interessen von Konzernen.<\/p>\n<p>Mit unseren Tierfutter-Aktionen wie dem \u201cLenny-Markt\u201d in Graz schaffen wir au\u00dferdem eine Verbindung von Sozialem und Tierschutz: Hierbei geben wir kostenloses Tierfutter aus, damit die Menschen trotz der Teuerung ihre Lieblinge behalten k\u00f6nnen.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Wandel<\/h3>\n<p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass Mensch, Tier und Planet zusammen gedacht werden m\u00fcssen. Daf\u00fcr braucht es auch in \u00d6sterreich noch einen massiven Bewusstseinswandel hin zu einem Verst\u00e4ndnis, dass das Gute Leben f\u00fcr Alle auch die Notwendigkeit inkludiert, achtsam mit allen Lebewesen sowie mit unserem Planeten (als unsere Lebensgrundlage) umzugehen. Politisch braucht es daf\u00fcr endlich eine Partei, die sich traut, die Probleme mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem sowie demokratische Gegenentw\u00fcrfe aufzuzeigen. In der Lebensmittelindustrie oder bei Umwelt- und Klimathemen vertritt keine der aktuellen Parlamentsparteien eine gesamtheitliche Sicht auf Mensch, Tier und Plan. Wir schon.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>FP\u00d6<\/h3>\n<p>Die FP\u00d6, und ich als zust\u00e4ndiger Tierschutzsprecher, sehen es als unsere Aufgabe, den ohnehin hohen Tierschutz-Standard in \u00d6sterreich aufrecht zu erhalten und dort, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt, weiterzuentwickeln. Dies muss, um Erfolg zu haben, im Einklang mit anderen Bereichen, wie Umwelt- und Naturschutz, Lebensmittelversorgung, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit und anderen erfolgen. So k\u00f6nnen Ma\u00dfnahmen auch nachhaltig erfolgreich zu mehr Tierschutz und mehr Tierwohl f\u00fchren. Den Fortschritt einer Gesellschaft kann man daran messen, wie man mit den Tieren umgeht. Es gibt noch viele Themen, die angegangen werden m\u00fcssen \u2013 strengere Vorschriften beim EU-Lebendtiertransport oder das generelle Totalverbot von Sch\u00e4chtungen zum Beispiel und noch viele mehr.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nTiere sind Lebewesen, gleich wie wir Menschen und m\u00fcssen respektvoll behandelt werden. Daf\u00fcr stehen wir!<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Liste Petrovic<\/h3>\n<p>Die Unzufriedenheit mit dem nationalen und europ\u00e4ischen Stillstand betreffend einer echten Weiterentwicklung in Sachen Tierschutz war und ist f\u00fcr Madeleine Petrovic ein wesentlicher Grund, eine neue Liste zu gr\u00fcnden.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>SP\u00d6<\/h3>\n<p>Die SP\u00d6 setzt sich f\u00fcr mehr Tierwohl und Tierschutz ein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie SP\u00d6 ist der Garant daf\u00fcr, dass<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n\u2022\tdas Ende der Vollspaltenb\u00f6den-Haltung bei Schweinen und Rindern,<br \/>\n\u2022\tein rasches Ende der dauernden Anbindehaltung,<br \/>\n\u2022\tein Ende der bet\u00e4ubungslosen Ferkelkastration,<br \/>\n\u2022\tk\u00fcrzere Tiertransporte und ein umfassendes Verbot von Tiertransporten in Drittl\u00e4nder,<br \/>\n\u2022\tmehr Kontrollen bei Tiertransporten und Mindeststrafen \u00fcber alle Verst\u00f6\u00dfe hinweg,<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nvorangetrieben werden.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie SP\u00d6 wird sich daf\u00fcr einsetzen, dass Tierqualen und Tierleid nicht nur im Bereich der Nutztiere, sondern auch im Bereich der Haus- und Heimtiere einen st\u00e4rkeren Fokus bekommen. Hier war die Regierungsbeteiligung der Gr\u00fcnen eine herbe Entt\u00e4uschung. Es braucht unter anderem eine l\u00fcckenlose Vorgabe der Kastration von Freig\u00e4ngerkatzen, einheitliche Hundehaltungsregelungen, Vollzugsvorgaben f\u00fcr das Verbot der Qualzucht, die umsetzbar sind, und Nutztiere nicht vom Verbot der Qualzucht ausnehmen. Insbesondere m\u00fcssen die verf\u00fcgbaren Agrarf\u00f6rdermittel so eingesetzt werden, dass es zu einer Hebung des Standards bei der Nutztierhaltung kommt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Gelben<\/h3>\n<p>Wer Tiere nicht sch\u00fctzt, ist kein Mensch.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>MFG<\/h3>\n<p>Shit-in-shit-out. Oder besser bekannt als \u201eDu bist, was du isst\u201c. Wer gesunde und h\u00f6chste Qualit\u00e4t an Lebensmittel zu sich nimmt, tr\u00e4gt wesentlich zum eigenen Wohlbefinden bei. Gesunde Ern\u00e4hrung hat nicht nur physische, sondern auch psychische Vorteile. Menschen, die sich bewusst und gesund ern\u00e4hren, berichten oft von besserer Stimmung, h\u00f6herer Energie und gr\u00f6\u00dferer mentaler Klarheit. Eine Gesellschaft, die gro\u00dfen Wert auf gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel legt, kann langfristig die Belastung des Gesundheitssystems reduzieren. Weniger chronische Erkrankungen bedeuten weniger Kosten f\u00fcr medizinische Behandlungen, Krankenhausaufenthalte und Medikamente. Auch die Pr\u00e4vention von Krankheiten durch gesunde Ern\u00e4hrung kann die Gesundheitskosten senken und die Ressourcen des Gesundheitssystems effizienter nutzen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nAlso, um eine optimale Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t zu erreichen, sind gesunde und hochwertige Lebensmittel entscheidend. Dies erfordert jedoch besten Tierschutz, da artgerechte Haltung und nachhaltige Landwirtschaft nicht nur das Wohl der Tiere f\u00f6rdern, sondern auch die Qualit\u00e4t der Nahrungsmittel verbessern, was letztlich das Wohl der gesamten Gesellschaft unterst\u00fctzt.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zur bevorstehenden Nationalratswahl im September 2024 haben&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/578"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=578"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/578\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":604,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/578\/revisions\/604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}