{"id":676,"date":"2025-03-20T20:51:36","date_gmt":"2025-03-20T19:51:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/?p=676"},"modified":"2025-04-23T20:51:52","modified_gmt":"2025-04-23T18:51:52","slug":"sind-alle-tiere-nur-noch-schaedlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/2025\/03\/20\/sind-alle-tiere-nur-noch-schaedlinge\/","title":{"rendered":"Sind alle Tiere nur noch Sch\u00e4dlinge?"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">heute.at (4.3.2025)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Laut Tiersch\u00fctzern l\u00e4sst der Vizeb\u00fcrgermeister von Salzburg Wildg\u00e4nse mit Schalld\u00e4mpfer erschie\u00dfen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tiersch\u00fctzer stehen nicht selten mit den diversen Beh\u00f6rden auf Kriegsfu\u00df, wenn die ehrenamtliche oder lediglich spendenfinanzierte Arbeit mit einem gef\u00fchlten Wimpernschlag zunichtegemacht wird. Absurde Gesetze entbehren manchmal jeder Grundlage und machen Tierheimen und Tierrettungsorganisationen das Leben schwer. W\u00e4hrend im Tierschutz verwaiste G\u00e4nsek\u00fcken aufgezogen werden, l\u00e4sst ein Vizeb\u00fcrgermeister sie erschie\u00dfen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Heimlicher&#8220; Abschuss?<\/strong> Man ist au\u00dfer sich, denn w\u00e4hrend j\u00e4hrlich von Organisationen im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Ober\u00f6sterreich hilflose und verwaiste G\u00e4nsek\u00fcken m\u00fchseligst aufgezogen werden, entschlie\u00dft sich der Vizeb\u00fcrgermeister der Stadt Salzburg, Florian Kreibich zum Abschuss der Wildg\u00e4nse im Schutzgebiet des Leopoldskroner Weihers.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist wirklich unfassbar! Dieser schwere Fehler muss sofort r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden, wie auch die emp\u00f6rten Anrufe der Bewohner verdeutlichen&#8220;, berichten Tiersch\u00fctzer emp\u00f6rt und man fragt sich auch, warum das laut Bescheid heimt\u00fcckisch und heimlich mit Schalld\u00e4mpfern angeordnet wurde: &#8222;Wohl damit sich niemand gest\u00f6rt f\u00fchlt oder beschwert. Schalld\u00e4mpfer sind eigentlich streng verboten, aber gerade f\u00fcr solche tierfeindlichen Aktivit\u00e4ten werden Ausnahmebescheide erlassen?&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gelege-Entnahme wird nicht kontrolliert!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die J\u00e4gerschaft spricht von einer &#8222;Belagerung der Graug\u00e4nse&#8220; weshalb mindestens zehn adulte Tiere zum Abschuss gelangen und auch bis auf zwei St\u00fcck G\u00e4nseeier w\u00e4hrend der Brutzeit durch Gipsattrappen im Gelege ausgetauscht werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Stadler von der Pfotenhilfe sieht hier ein gewaltiges Problem, da seiner Meinung nach, J\u00e4ger \u2013 vor allem im derzeitigen Klimawandel \u2013 gar nicht wissen k\u00f6nnen, wie alt die Eier sind, die entnommen wurden und es nur 28 Tage dauert, bis die ersten G\u00f6ssel schl\u00fcpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Da die Brutzeit normal Anfang M\u00e4rz beginnt, d\u00fcrfte er also nur diese Woche Eier entnehmen. Und selbst das ist angesichts des milden Winters \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig, denn in Tierschutzh\u00f6fen legen die G\u00e4nse schon seit gut zwei Wochen!&#8220;, wei\u00df man Laut Beobachtern seien dort auch schon in den letzten Jahren viele illegal zerst\u00f6rte Eier gesichtet worden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Viel L\u00e4rm um nichts &#8211; \u201eKaum schickt jemand Fotos von drei umgeknickten Grashalmen und ein paar <\/strong><strong>H\u00e4ufchen Vogelkot, ist die Politik schon mit T\u00f6tungsbescheiden zur Stelle\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Man gewinnt in den letzten Jahren zunehmend den Eindruck, dass Tiere seitens der Regierenden nur noch als Sch\u00e4dlinge gesehen werden und Ausnahmen zur Regel werden. Egal ob gesch\u00fctzte Tiere wie Biber, Fischotter, B\u00e4ren, Goldschakale, Tauben, W\u00f6lfe, Schw\u00e4ne, Eichelh\u00e4her, Raben oder andere V\u00f6gel, wie eben auch Wildg\u00e4nse geht, werden Alternativen zum T\u00f6ten ignoriert. Zur Sicherheit wird auch gleich die aufschiebende Wirkung von Beschwerden aberkannt oder gar Verordnungen erlassen, gegen die man erst einmal jahrelang vor den EuGH ziehen muss. Gleichzeitig werden aber auf jede Futterwiese \u2013 sogar in Naturschutzgebieten \u2013 tausende Tonnen Mist und G\u00fclle ausgebracht, was wiederum egal zu sein scheint&#8220;, erkl\u00e4ren ortans\u00e4ssige Tiersch\u00fctzer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Keine Plage in Sicht<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; der Tierschutz vergleicht die G\u00e4nsesituation in Salzburg gerne mit der Schw\u00e4ne-Situation in Garsten, Ober\u00f6sterreich. Auch dort soll von &#8222;massiven Sch\u00e4den&#8220; durch zu viele Schw\u00e4ne die Rede gewesen sein und ein Lokalaugenschein der Tiersch\u00fctzer zeigte ein ganz anderes Bild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es waren auf den Fl\u00e4chen mit T\u00f6tungsanordnung nur wenige Schw\u00e4ne zu sehen und der Kot kann kein Problem sein, da die Wiesen st\u00e4ndig gem\u00e4ht und verf\u00fcttert wurden. Und bis heute werden dort immer wieder get\u00f6tete Schw\u00e4ne gefunden, mehr als je im Bescheid standen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Bringt sie uns!&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Die ans\u00e4ssigen Tierschutzorganisationen haben auch dort schon ein Umsiedlungsangebot zur Rettung der betroffenen Tiere gemacht. &#8222;Wir w\u00fcrden die zehn vorgeblich \u00fcberz\u00e4hligen und mit dem Tod bedrohten G\u00e4nse jederzeit auf unseren gro\u00dfz\u00fcgigen Teichen ein Leben in Frieden f\u00fchren lassen. Im Herbst fliegen sie sowieso wieder Richtung S\u00fcden.&#8220; argumentiert man mit einem Angebot.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; heute.at (4.3.2025) &nbsp; Laut Tiersch\u00fctzern l\u00e4sst der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=676"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":677,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676\/revisions\/677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}