{"id":683,"date":"2025-03-26T09:56:14","date_gmt":"2025-03-26T08:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/?p=683"},"modified":"2025-04-25T09:56:32","modified_gmt":"2025-04-25T07:56:32","slug":"illegale-tierquaelerische-schaechtungen-an-schafen-und-kuehen-in-einer-metzgerei-in-oberoesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/2025\/03\/26\/illegale-tierquaelerische-schaechtungen-an-schafen-und-kuehen-in-einer-metzgerei-in-oberoesterreich\/","title":{"rendered":"Illegale tierqu\u00e4lerische Sch\u00e4chtungen an Schafen und K\u00fchen in einer Metzgerei in Ober\u00f6sterreich"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">APA (26.3.2025)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige illegale Sch\u00e4chtungen und qualvolle Schlachtungen sollen in einer Metzgerei im Bezirk Braunau durchgef\u00fchrt worden sein. Nach einer gerichtlich bewilligten Durchsuchung am Dienstag f\u00fchrt die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis drei Beschuldigte, die Besitzer des Unternehmens und einen Angestellten, berichtete Mediensprecher Franz Joseph Zimmer der APA. Mehrere Datentr\u00e4ger<br \/>\nwurden sichergestellt und werden nun ausgewertet, ebenso andere Beweismittel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der koordinierte Kriminaldienst des Bezirkspolizeikommandos Braunau habe seit mehreren Wochen gegen den im Bezirk Braunau ans\u00e4ssigen Betrieb mit Zweigstelle in Salzburg wegen des Verdachtes der Tierqu\u00e4lerei und weiterer verwaltungsrechtlicher Tatbest\u00e4nde ermittelt, so die Polizei. Bereits im September 2024 sei eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau eingegangen, dabei &#8222;haben sich auch strafrechtliche Vorw\u00fcrfe herauskristallisiert&#8220;, so der Staatsanwaltschaftssprecher.<br \/>\n\u00dcberpr\u00fcft wird nun der Zeitraum seit 2021.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Metzgerei wirbt mit &#8222;Halal Zertifizierung, die mit islamischen Vorschriften und der \u00f6sterreichischen Gesetzgebung \u00fcbereinstimmen&#8220;. Videosequenzen eines Anzeigers, die noch \u00fcberpr\u00fcft werden, zeichnen aber ein anderes Bild. Demzufolge bestehe der Verdacht, dass durch Firmenverantwortliche sowie illegale Arbeiter vors\u00e4tzlich und ohne beh\u00f6rdliche Bewilligung, ohne Anwesenheit eines Tierarztes sowohl Schafe als auch Rinder unter besonders qualvollen Zust\u00e4nden gesch\u00e4chtet wurden, um diese an diversen Verkaufs\u00f6rtlichkeiten in Verkehr zu setzen. Daf\u00fcr wurden<br \/>\nSchlachtmechanismen bzw. beh\u00f6rdliche Vorschriften bewusst umgangen, um so die bet\u00e4ubungslosen T\u00f6tungen zu verschleiern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die drei Beschuldigten &#8211; die Besitzer des Betriebs, eine 42-j\u00e4hrige \u00f6sterreichische und ein 62-j\u00e4hriger t\u00fcrkischer Staatsb\u00fcrger, sowie ein Angestellter aus Syrien &#8211; machten bisher auf Anraten ihres Verteidigers keine Aussage. Sie werden unter anderem wegen Tierqu\u00e4lerei angezeigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wer in \u00d6sterreich lebt, soll auch seinen Glauben aus\u00fcben k\u00f6nnen. Aber das hat unter Einhaltung unserer \u00f6sterreichischen Regeln und Werte zu erfolgen. Wer dagegen verst\u00f6\u00dft, sp\u00fcrt die Konsequenzen unseres Rechtsstaates&#8220;, \u00e4u\u00dferte sich Integrationsministerin Claudia Plakolm (\u00d6VP) deutlich. Der Standard des fachgerechten Sch\u00e4chtens in \u00d6sterreich umfasst u. a. den Schlachthauszwang, die Bet\u00e4ubung des Tieres und die Anwesenheit eines Tierarztes, hie\u00df es in der Presseaussendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Thema eine aktuelle, europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>STOP CRUELTY STOP SLAUGHTER &#8211; <a href=\"https:\/\/eci.ec.europa.eu\/047\/public\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/eci.ec.europa.eu\/047\/public\/<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; APA (26.3.2025) &nbsp; Unz\u00e4hlige illegale Sch\u00e4chtungen und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=683"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":684,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683\/revisions\/684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tierversuchsgegner.at\/wpibtblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}