Hahnenkämpfe – blutige Tradition

 An den französischen Botschafter S.E.Pierre Viaux!

Wie in der deutschen ARD-Sendung “Weltspiegel”, am 5. 8. 2007 aufgezeigt wurde, finden Hahnenkämpfe nicht nur in Lateinamerika, in den USA und auf den Philippinen, sondern auch völlig legal in Europa statt.

 

 

In Nordfrankreich sind Hahnenkämpfe aufgrund regionaler Tradition erlaubt.

Die Hähne werden speziell gezüchtet und trainiert, einzig, um sich im Kampf zu behaupten.
Das blutige Geschäft mit den Hahnenkämpfen umfasst allerdings nicht nur die Wetteinsätze während des “Spieles”, sondern auch die Zucht. So berichtete der “Weltspiegel”, dass es allein in der Region Nord Pas de Calais 5000 Hahnenzüchter gibt, die von dieser tierquälerischen Tradition profitieren.

  

Dieses Foto zeigt einen Hahnenkampf in Lateinamerika. Es ist schwer zu erkennen was genau passiert. Es ist ein einziges flattern, Federn fliegen und das Blut spritzt.

Foto: http://en.wikipedia.org/wiki/Cockfight

 Die Kämpfe finden in eigenen Hahnenkampfsportstätten statt, 100 gibt es davon in Nordfrankreich, sie heißen Gallodrome.
Vor dem Start werden Wetten abgeschlossen und die Hähne mit Stahlspornen versehen.
Mit dieser Bewaffnung können bei dem Gegner beachtliche Schnittwunden herbeigeführt werden.

Für den Sieg muss ein Hahn seinen Gegner töten oder nach der Kampfdauer von max. 6 Minuten noch aufrecht stehen können. Die Verlierer erliegen meistens ihren Verletzungen oder müssen geschlachtet werden.
Selten überlebt ein Hahn mehr als zwei Kämpfe.

   

Statt ihrer natürlichen Sporen, die ihnen vorher entfernt wurden,  tragen die Hähne rasiermesserscharfe Stahlspornen, die ihnen vor dem Kampf angebracht
werden.

Foto: www.tierfreunde-dachau.de

Wir sprechen uns klar gegen diese barbarischen Kampfspiele aus und appellieren an Sie,
Ihren Einfluss geltend zu machen und die selbst schon von französischen Abgeordneten gestellte Forderung –
die tierquälerischen Hahnenkämpfe gesetzlich zu verbieten – zu unterstützen.

Unterschriftenliste >>

Proteste bitte senden oder mailen an:
Französische Botschaft in Österreich
Herrn  Botschafter S.E.Pierre Viaux
Technikerstrasse 2
1040 Wien
Tel. +43/(1) 50 27 50
Fax. +43/(1) 50 27 51 68 und +43/(1) 50 27 51 61
E-Mail: contact@ambafrance-at.org

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