Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einen Vorschlag für einen 1-Generationentest, der zur Prüfung der Giftigkeit von Stoffen/Chemikalien auf die Fortpflanzung (reproduktionstoxischer Test) eingesetzt werden soll, bei der OECD (1) eingereicht, der den 2-Generationentest an der Ratte, bei dem pro Substanz rund 3.000 Tiere verwendet werden, ersetzen soll. Mit der Prüfung an lediglich einer Generation sollen sich je geprüfter Substanz rund 1.400 Versuchstiere einsparen lassen.
Wird der 1-Generationentest positiv bewertet, ist mit einem Einsatz – insbesondere innerhalb des REACH-Programmes – im Jahre 2009 zu rechnen.
Schätzungen der EU-Kommission zufolge werden bei der Prüfung von Chemikalien rund 70 Prozent aller Versuchstiere für die Testung auf reproduktionstoxische Wirkung herangezogen.
(1) OECD= Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
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