Kampagne gegen das Biomedical Primate Research Center (BPRC)

TierversuchsgegnerInnen fordern die Schließung des größten Affenforschungslabors in Europa

Der “Internationale Bund der Tierversuchsgegner” (IBT) unterstützt die europaweite Kampagne gegen das Biomedical Primate Research Center (BPRC) in Rijswijk/ Niederlande, dem größten Affenforschungslabor Europas.
Mit einer groß angelegten Aktion wendet sich der IBT an EU-Forschungskommissar Philippe Busquin, damit dieser die Förderung von Tierversuchen am BPRC (2,21 Millionen Euro öffentlicher Mittel jährlich) sofort einstellt.

Gerda Matias, Präsidentin des IBT und Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens fordert die Schließung des Labors. Sie kritisiert nicht nur die grausamen Haltungsbedingungen – ein Schimpanse etwa muss mit einem Platz von 1x1x2 Meter auskommen -, sondern weist auch auf die Sinnlosigkeit der Tests hin: “Die Ergebnisse des Tierexperiments lassen sich nicht auf die komplexe Lebenssituation der Menschen übertragen. Die in regelmäßigen Abständen auftauchenden Arzneimittelkatastrophen und die Stagnation der medizinischen Entwicklung bei der Heilung von Krankheiten wie Aids und Krebs sowie die rasante Zunahme von Allergien legen ein trauriges Zeugnis davon ab.”

Das BPRC ist mit 1500 Affen das größte Affenforschungszentrum in Europa – zudem das einzige, das noch Experimente an Schimpansen durchführt. Denn weltweit werden auch aus ethischen Gründen Tierversuche mit Schimpansen eingestellt, da man erkannt hat, wie ähnlich uns die Schimpansen sind, die neben den Gorillas und Orang-Utans zu den Großen Menschenaffen, unseren nächsten Verwandten, zählen.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Romana Rathmanner
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)
Tel.: +43/1/713 08 23-10, Fax: +43/1/713 08 24,
E-Mail: tierversuchsgegner@chello.at

 

Siehe dazu auch Kampagne gegen das größte Affenforschungslabor BPRC in Europa
Siehe dazu auch Tierversuche an Primaten

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