Nach Ostern werden wieder viele Tiere in die Tierheime gebracht oder ausgesetzt, deren Anschaffung zu wenig überlegt wurde. Für Reptilienexpertin Herta Happ ist ein Grund dafür, dass auch Exoten immer billiger werden.
“500 Tiere in den letzten Jahren”
Nicht nur niedliche Kaninchen oder Hamster, die einmal ein lebendiges Geschenk waren, sondern immer mehr Reptilien, Spinnen und Schildkröten werden abgegeben oder ausgesetzt. Viele von ihnen finden im Reptilienzoo Happ in Klagenfurt eine neue Heimat.
Helga Happ: “In den letzten Jahren waren es mehr als 500 Tiefe, das ist haarsträubend. Wir haben ja nicht den Platz, dass wir alles nehmen können.”
Exoten werden immer billiger
Mit ein Grund für den sorglosen Umgang der Menschen mit den Tieren ist, so Happ, dass sie in den letzten Jahren sehr billig zu haben sind.
Happ: “Wenn ich denke, vor 15 oder 20 Jahren hat eine Riesenschlange ein Vermögen gekostet. Jeder, der sich eine kaufen wollte, war ein Spezialist und bereit, viel auszugeben. Er hat dann auf das Tier auch entsprechend geschaut. Heute werden die Tiere sehr billig verkauft.”
30 Euro für eine Riesenschlange
Eine Riesenschlange kostet heute nur um die 30 Euro. Dazu kommen allerdings die Erhaltungskosten, der Strom für das Terrarium etc. So passiert es immer wieder, dass das den Besitzern eines Tages zu viel wird und sie die Tiere loswerden wollen, sagte Happ.
http://kaernten.orf.at/stories/434093/
5.4.2010
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